Green John: Eine wie Alaska

Klappentext:

Miles ist 16. Viel ist nicht los bei. Keine Mädchen, keine Kumpels, keine nennenswerten Hochs und Tiefs. Ein stinknormales Leben.

Doch dann begegnet er Alaska – und verliebt sich auf den ersten Blick. Alaska ist ein Rätsel, eine Göttin, ein Wunder. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Wie kann er einem solchen Wesen begegnen, ohne sich heillos zu verlieren?

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt John Green die Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

Randdaten:

Autor:

John Green, geboren 1977, studierte Englische Literatur und Vergleichende Religionswissenschaft. Für seine Jugendromane wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Printz-Award, dem Luchs, der CORINE und dem Deutschen Jugendliteratur. John Green ist außerdem ein begeisterter Blogger, der gemeinsam mit seinem Bruder die >Nerdfighters< gegründet hat. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Indianapolis.

Seiten: 299 (mit Nachwort)

Preis:

Österreich: 9,20€

Deutschland: 8,95€

Reihe: –

Verlag: dtv Reihe Hanser

Inhalt:

Miles ist 16 und kommt auf das Internat Culver Creek, das auch sein Vater schon besuchte. Sein Zimmergenosse Chip, den eigentlich alle den „Colonel“ nennen, ist ziemlich cool drauf. Er raucht und spielt gern Videospiele. Der Adler, ein Lehrer in Culver Creek, ist der Feind eines jeden Schülers, denn er legt die Regeln wirklich nicht zugunsten der Schüler aus.  Die beiden, Miles und Colonel, verbringen gemeinsam ihre Freizeit und belegen auch dieselben Kurse.

Schon wenige Tage nachdem die beiden sich kennengelernt haben, macht der Colonel Miles mit Alaska bekannt. Alaska, die große Unbekannte.

Meine Meinung:

Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Buch das man lange im Gedächtnis behalten wird. Dieses Buch ist geschrieben wie Jugendliche reden, da hat der Autor John Green echt nochmal den Jugendlichen aus sich rausgelassen. Der Schreibstil von John Green gefällt mir sehr gut, weil keine Kindersätze aber auch keine verschachtelten, hochkomplizierten Sätze dieses Buch füllen.

Nun aber zum Inhalt und zu den einzelnen Charakteren .

Miles ist 16 Jahre alt und ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe ungefähr bis zur Hälfte des Buches gebraucht, bis ich verstand, dass Miles ein Junge ist. Er ist kein typischer Junge. Er sucht keinen Konflikt, ist eher ruhig und überlegt. Was ihn für mich sehr sympathisch macht, ist seine Vorliebe für letzte Worte. Er liest auch gern einmal das ein oder andere Buch und die ein oder andere Biographie. Für mich sind das typische Mädchensachen, ich kenn keinen Burschen, der viel liest oder letzte Worte mag. Vielleicht habe ich deshalb geglaubt, dass er ein Mädchen ist.

Der Colonel machte in dem Buch eine Entwicklung durch, die sehr interessant ist. Am Anfang des Buches habe ich mich manchmal gefragt, wieso der Colonel so reagiert, wie er reagiert. In der Mitte des Buches wird dieses Rätsel gelöst. Der Colonel ist einfach der wahre Freund, der Miles immer unterstützt.

Alaska ist die große Unbekannte in diesem Buch, das große Geheimnis. Sie ist sehr unberechenbar, impulsiv, und schlecht einzuschätzen. Aber genau das mochte ich an ihr, diese Schnelligkeit, das Ringen mit den Tagestätern.

Was mir sehr gefallen hat, war diese Einteilung in Kapiteln  und vor allem die Überschriften. Es werden Tage hinuntergezählt, was mich natürlich extrem neugierig gemacht hat, und ich muss sagen, es wird euch überraschen.

Zitat:

„Ich nenne es die Bibliothek meines Lebens“

Alaska

Cover:

Ich finde das Cover ziemlich gelungen. Es kann einen ziemlich lange beschäftigen, was es denn mit der Geschichte zu tun hat, so wie mich. Und zum Schluss fand ich es dann ganz logisch.

Fazit:

Abschließend muss ich sagen, dass jeder, der keine so typischen Liebesschnulzen mag, dieses Buch gefahrlos lesen kann. Das nächste Buch von John Green muss auf jeden Fall bald mal her.

Dieses Buch sollte jeder gelesen haben.

5 Bücher

ganz klar 5 Bücher

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4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. elintess
    Sep 18, 2016 @ 13:53:51

    Ich habe das buch auch schon gelesen nd finde es echt super ! genauso wie alle Bücher von John Green .

    LG , Tess ( http://www.tessbuecherwelt.wordpress.com )

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    Antwort

    • meerderwoerter
      Sep 18, 2016 @ 20:02:32

      John Green ist super. Ich mochte auch voll gerne The Fault in Our Stars, das war auch sehr cool. Ich muss noch Will Grayson, Will Grayson und An Abundance of Katherines lesen. Ich mag einfach seinen Stil sehr.

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      Antwort

  2. kunterbuntebuecherlounge
    Okt 07, 2016 @ 17:27:11

    Ich mag John Green total und schleiche schon eine Weile um dieses Buch herum. Wollte es mir sogar erst in Englisch holen, aber hab es dann doch gelassen…Muss das wirklich mal ändern!

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    Antwort

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