Rezension: Middlesex

Klappentext:

In einem griechischen Bergdorf am Hang des kleinasiatischen Olymp fing alles an.
Ein junger Mann und eine junge Frau, die Geschwister Eleutherios und Desdemona Stephanides, fliehen vor den Türken nach Smyrna  und, als die Stadt brennt, weiter nach Amerika. Es ist das Jahr 1922. Auf dem Schiff, weit weg von allem, erschaffen sie sich als einander Unbekannte neu: Sie heiraten, verbringen ihre erste gemeinsame Nacht in einem Rettungsboot.

Randdaten:

Reihe: –
Autor: Jeffrey Eugenides
Verlag: Rowohlt Verlag
Erscheinungsjahr: 2003
Seiten: 735
Preis: 9,99€
Ausgabe: Gebunden

Cover:

Ich finde das Cover mittlerweile doch ganz passend zu dem Thema des Buches. Ein kleines Kind zerschlägt ein Herz, das auf einem Amboss liegt. Es passt zum Buch, in mehrfacher Hinsicht. Denn das Herz kann viel bedeuten in dieser Geschichte.

Zitat:

Ich komme mir ein wenig vor wie jene chinesische Prinzessin, deren Entdeckung Desdemona ihr Auskommen bescherte. Wie sie spule ich meine Geschichte ab, und je länger der Faden, desto weniger bleibt zu erzählen.

Eigene Meinung:

Ich fand das Buch an sich nicht schlecht, aber ich hatte mir es etwas anders vorgestellt. Ich las das Buch aus einem ganz bestimmten Grund, und dieser Grund kam dann doch etwas später als erhofft. So war ich völlig gespannt, wenn es denn endlich losgehen würde.
Über zwei Drittel zog es sich bis zu dem Thema. Aber die Geschichte war gut.
Nicht nur weil die Familiengeschichte rund um Cal ein guter Querschnitt durch das 20. Jahrhundert der USA ist, sondern auch, weil die Familiengeschichte spannend und interessant ist. Es beschäftigt sich vor allem mit den Großeltern und Eltern von Cal, nicht so sehr mit ihm selbst. Das fand ich ein bisschen schade, was aber dem Buch keinen großen Abbruch tat.
Das Buch war das erste, bei dem ich beim Lesen geweint habe. Ich weine nie, werde höchstens böse, aber diesmal hat’s mich erwischt.

Umsetzung:

Die Umsetzung fand ich gut, denn kein Thema erschlägt das andere, gut ausgearbeitet und passend zur Zeit.

Idee:

Die Idee finde ich wirklich gut, vor allem, weil das Thema Intersexualität nicht sehr weit verbreitet in der Literatur ist, schon gar nicht in der fiktionalen.

Fazit:

Ein durchaus gelungenes Buch, das man doch mal gelesen haben sollte.

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Amy
    Aug 12, 2016 @ 07:27:06

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    Many thanks for sharing! http://yahoo.co.uk

    Gefällt mir

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