Rezension: Voll erwischt/Ellen Sommer

Wie ich zu dem Buch gekommen bin:

Das ist mein zweites Rezensionsexemplar!
Die liebe Ellen Sommer (Pseudonym) hat angefragt, ob ich es denn gerne rezensieren würde, und da habe ich natürlich gleich zugesagt!

Erster Satz:

Prolog
Moira saß in ihrem Zimmer und webte.

Zusatzinformationen:

Autor: Ellen Sommer (Pseudonym)
Reihe: – (soweit ich weiß)
Preis: 7,96 €(TB); 2,99€ (e-book)
Verlag: Ellen Sommer Verlag GbR
Genre: Liebesroman
ISBN-13: 9781517672652
ISBN-10: 1517672651

Klappentext:

„Glaubst du, dass es tatsächlich jemanden gibt, der unser Schicksal bestimmt?“, fragte ich sie neugierig.
„Manche können das, da bin ich mir ganz sicher!“

Die 17-jährige Lille zieht aus Bayern zu ihrer Großmutter nach Wuppertal. In der neuen Schule findet sie schnell Anschluss an eine lebenslustige Handballer-Clique, zu der auch der Mädchenschwarm Chris gehört. Er hatte in der Vergangenheit einen schweren Motorradunfall, über den er ungern redet. Lille, die Geheimnisse nicht ausstehen kann, fühlt sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen.
Aus guten Gründen setzt ihre Oma alles, dass aus der Lovestory zwischen Chris und Lille nichts wird. Das nimmt Lille natürlich nicht so einfach hin. Der Auftakt zu einem turbulenten Herbst.

„Voll erwischt“ ist ein romantisch-witziger Liebesroman für Jugendliche und junge Erwachsene.

Inhalt:

Wie schon im Klappentext erwähnt, geht es um Lille, ihre Oma, Chris und noch zwei Schulkollegen von Lille, Jack und Sara. Das Buch beginnt damit, dass Lille das neue Schuljahr in der neuen Schule und sich langsam einlebt.

Sie lernt ihre neuen Mitschüler kennen und die Macken der Lehrer weiß sie auch bald. Doch dieser Chris, der geht ihr nicht aus dem Kopf und langsam wird es mehr. Alles scheint perfekt zu sein, nur Oma scheint etwas dagegen zu haben.

Bewertung:

Stil:
Vom Stil her erinnert mich das Buch ein bisschen an Twilight, aber das war es dann auch schon mit den Ähnlichkeiten. Sprachlich gesehen passt es genau, Jugendsprache eben. Es sind keine groß verschachtelten Sätze, sondern das Ganze ist locker und flüssig geschrieben, wodurch man schnell in die Geschichte hineinkommt.

Idee:
Die Idee an sich ist nicht neu (aber das ist fast keine), aber gerade die nicht sehr häufig angewandte Idee des Erzählerwechsels UND dadurch der Plot, das, was geschieht, von mehreren Sichtweisen erzählt wird, macht das Ganze interessant.  Es ist spannend zu lesen, was die anderen Charaktere von einem gewissen Verhalten oder Geschehnis halten, und was sie sonst noch so machen, wenn Lille nicht mit ihnen beisammen ist.

Umsetzung:
Bei der Umsetzung muss ich sagen, dass der Perspektivenwechsel die Geschichte sehr bereichert hat. Nicht nur die Perspektive des Pärchens zu haben, sondern auch eine dritte, die etwas abseits von der Liebesstory steht, war sehr toll zum Lesen. Auch war das ganze realistisch umgesetzt, fast so, als wäre dies wirklich passiert.

Figuren:
Die Figuren punkten auf jeden Fall durch ihre Authentizität. Man konnte sie leider nicht so gut kennen lernen wie bei einem dicken Wälzer, aber für dieses Buch gilt durchaus der Satz: In der Kürze liegt die Würze. Die Figuren haben unterschiedliche Persönlichkeiten und ich finde, es ist schwer, bei einem Buch unter 300 Seiten, wirklich eine realistische Figurenentwicklung hinzubekommen. Also Hut ab.

Plot-Entwicklung:
Ich weiß nicht, ob man sagen kann, dass das Ende vorhersehbar ist. Ich denke nie während dem Lesen so sehr daran, wie es sich entwickeln wird.
Aber ich finde die Plot-Entwicklung gelungen und, wie schon vorher gesagt, realistisch, was ich sehr wichtig finde, denn es ist ja eine Liebesgeschichte in UNSERER Welt, und selbst bei einem Science-Fiction Roman

Tempo:
Um es kurz zu sagen: Es passt. Um mich des Neudeutschen zu bemühen: Es gibt keine Stellen mit Einschlaffaktor und keinen information overflow.

Lesen:
Das Buch habe ich am 24.11 begonnen und am 10.12. ausgelesen. Ich weiß, ziemlich lange für 245 Seiten. Aber ich habe begonnen mit Bleistift Kommentare neben den Text zu schreiben. Dann hat man ja mehr davon.
Außerdem habe ich eine nette Karte von der Autorin bekommen. Nochmals vielen Dank dafür. Und es gibt das gute Stück auch als E-Book für alle unter euch, die lieber am E-reader lesen.

 

 

Fazit:
Ein lockerer Liebesroman, kein Riesenschinken und daher auch leicht zum Nebenher lesen. Es gibt übrigens noch eine Fortsetzung, aber mehr weiß ich noch nicht. Ein bisschen Mythologie ist dabei, nur eine Prise, die macht das ganze perfekt.

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