Rezension: Fangirl

Wie ich zu dem Buch gekommen bin:

Wie fast alle Bücher habe ich das auf die WuLi gesetzt, nachdem ich eine Rezension dazu gelesen habe. Nur leider weiß ich nicht mehr wo.

 

Erster Satz:

There was a boy in her room.

 

Zusatzinformationen:

Autor: Rainbow Rowell
Reihe: 2/2
Preis: 8,75€
Verlag: Macmillan Children’s Books
Genre: Coming-of-Age, Zeitgenössisch, Young-Adult
ISBN: 978-1-4472-6322-7

 

Klappentext:

Cath and Wren are identical twins and until recently they did absolutely everything together. Now they’re off to university and Wren’s decided she doesn’t want to be one half of a pair any more – she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It’s not so easy for Cath. She would rather bury herself in the fanfiction she writes where there’s romance far more intense than anything she’s experienced in real life.

Now Cath has to decide wheth she’s ready to open her heart to new people and new experiences, and she’s realizing that there’s more to learn about love than she ever thought possible.

A tale of fanfiction, family and first love.

Inhalt:

Cath und Wren Avery, eineiige Zwillinge und unzertrennlich, gehen beide auf die Uni. Cath denkt sich, dass sie sich natürlich gemeinsam ein Zimmer teilen. Doch weit gefehlt – Wren will endlich alleine durchstarten und so teilt sie sich ein Zimmer mit Reagan.
Cath ist ziemlich introvertiert und meidet jeden Augenblick mit zu vielen Menschen, die sie nicht näher kennt – also nein, sie ist keine Partylöwin und ja, ihr könnt es euch schon denken – sie hat auch keinen Freund.
Dafür ist sie aber online einsame Spitze. Sie schreib eine Fanfiction und hat sehr viele Aufrufe.
Außerdem kommt noch ein Junge namens Levi vor, und der ist nicht gerade unbedeutend.

Bewertung:

Stil:

Fangirl ist locker geschrieben und, obwohl Englisch, sehr leicht zu verstehen. Ich kann nur hoffen, dass andere Werke der Autorin vom Stil her gleich geschrieben sind, denn ich habe es wirklich gerne gelesen in der zweiten Hälfte.

Idee:

Auch die Idee fand ich – wo ich doch selbst so gerne Fanfiction lese – erstens sehr interessant und zweitens ein Novum. Denn Fangirl ist bisher das einzige Buch das ich kenne das Fanfiction zum Thema hat. Also wenn ich richtig liege, wovon ich jetzt einmal ausgehe, und es noch kein solches Genre gibt-von mir aus darf es gerne geschaffen werden, denn.. wo wären wir denn ohne „Bücher über Bücher“?

Umsetzung:

Wie gesagt, mir gefiel Fangirl von der Idee und vom Stil her gut und auch die Umsetzung gefiel mir gut. Es wurde nichts überhastet oder gar ausgelassen, wie ich finde. Denn es gibt nichts Schlimmeres für mich als das Gefühl zu haben, dass da etwas ausgelassen wurde, um schnell zu einem Ende zu kommen. Es blieb auch realistisch, was ich, wie ich sagen muss, bei so einem Buch besonders wichtig finde.

Figuren:

Ich liebe die einzelnen Charaktere – Cath ist einfach so authentisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Auch Levi ist phänomenal – wenn jeder von uns so einen Freund hätte, hätten wir echt weniger Probleme. Fangirl kommt mit wenigen Charakteren aus – aber trotzdem entwickelt sich ein interessanter Plot.

Plot-Entwicklung:

Die wenigen Figuren tun der Plot-Entwicklung überhaupt keinen Abbruch – mir hat es sogar sehr geholfen, denn bei zu vielen Charakteren komme ich immer durcheinander wer was gemacht hat. Mir gefiel das Buch ab dem ersten Drittel immer besser als der Plot Fahrt aufnahm. Ich hatte mit der Entwicklung so einfach nicht gerechnet.

Tempo:

Es geht bis auf ein paar Spitzen ziemlich gemütlich zu in dem Buch – also nein, es gibt keine wilden Jagden und Autorennen.

 

Lesen:

Ich habe dem Buch großes Unrecht getan, indem ich es beiseite gelegt habe. Ich kann nur sagen, dass es mir nach dem ersten Drittel sehr gut gefallen hat und ich es von da an auch sehr schnell ausgelesen habe. Es zählt schon zu den Büchern die ich gerne habe. Ich möchte es nicht mehr in meinem Regal missen!

Zitat:

„What are you working on?“
„A biology essay.“
„Not secret, dirty fanfiction?“
Cath stopped again. „My fanfiction is neither a secret, obviously, nor is it dirty.“
p.135

 

Fazit:

Ein Buch das ein bisschen braucht, um in Fahrt zu kommen. Ein Muss für jeden, der Fanficiton und vor allem Gemma T. Leslie liebt. Und dieses Buch ist etwas für jeden, der nicht auf eine kitschige Romanze, sondern auf realistische Romanzen steht!

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4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. sternenbrise
    Sep 26, 2016 @ 20:48:33

    Schöne Rezension. Ist das der erste Band der Reihe? Ich habe schon viel über das Buch gehört und falls es nicht bald übersetzt wird, werde ich mir wohl doch mal die englische Ausgabe holen müssen:D Früher habe ich auch sehr gerne Fanfics gelesen

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    • meerderwoerter
      Sep 26, 2016 @ 21:08:27

      Soweit ich das verstanden habe, der Zweite. Zumindest gehören Eleanor und Park und Fangirl zusammen, wobei Eleanor und Park anscheinend der erste Teil ist. Carry On ist dann ein Spin-Off zu Fangirl, aber es geht um Simon und Baz, die Helden von Caths Fanfiction.
      Ich empfehle dir auf jeden Fall, es zu lesen, denn das Englisch ist nicht schwer und die Geschichte ist einfach so schön zu lesen. Mir kam es gar nicht so lange wie 459 Seiten vor. Ich lese immer noch gerne Fanfiction.

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      Antwort

  2. kunterbuntebuecherlounge
    Okt 07, 2016 @ 17:17:41

    Tolle Rezension! Da werde ich mich wohl mal wieder mehr mit Englisch auseinandersetzen und das Buch auf meine Wuli setzen 🙂

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    Antwort

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