Rezension: Hundert Namen

Ja, ihr habt Glück, heute hau ich gleich zwei Rezensionen raus, aber man muss ja auch noch was anderes tun außer Lernen(auch wenn das unheimlich interessant ist – Abwechslung muss sein)

 

Wie ich zu dem Buch gekommen bin:

Das Buch war ein klassischer WuLi-Kauf. Mich hat der Klappentext sehr angesprochen, weil ich irgendwie eine Verschwörung oder so erwartet habe. Tja, seht selbst.

 

Erster Satz:

Man nannte sie >>Friedhof<<, denn kein Geheimnis, keine persönliche oder sonst wie vertrauliche Information, die man ihr anvertraut hatte, kam jemals wieder zum Vorschein.

 

Zusatzinformationen:

Autorin: Cecilia Ahern
Reihe:
Preis: 9,99€ / 10,30€
Verlag: FISCHER
Genre: Romance
ISBN: 978-3-596-18683-9

 

Klappentext:

Manchmal muss man ganz gewöhnliche Menschen finden, um zu verstehen, wie außergewöhnlich das Leben ist.

Die junge Journalistin Kitty Logan ist am Tiefpunkt, als sie eine geheimnisvolle Liste in die Hand bekommt – mit hundert Namen unbekannter Frauen und Männer darauf. Hundert Menschen, über die niemand etwas weiß. Wer sind sie? Was verbindet sie miteinander? Kitty bleiben nur zwei Wochen um es herauszufinden – für ihren Artikel und für ihre eigene Zukunft…
Phantasievoll, spannend, unverwechselbar:
der berührende Roman einer unvorhersehbaren Suche.
Denn jeder von uns hat seine Geschichte!

Inhalt:

Kitty ist Journalistin und schon seit ein paar Jahren bei der Zeitung ihrer besten Freundin und deren Mann engagiert. Doch als sie einen weitreichenden Fehler begeht und fast vor dem Ende ihrer Karriere steht, kommt ihr der letzte Wunsch ihrer Freundin zu Hilfe: eine Liste mit Hundert Namen. Und so macht sich Kitty daran, herauszufinden, was genau all diese Namen, die quer über England verstreut sind, denn miteinander verbindet.

Bewertung:


Idee:

Die Idee fand ich an sich nicht schlecht – eine Liste mit hundert Namen, die anscheinend alle etwas verbindet – sonst wären sie doch nicht auf dieser Liste, oder? Vor allem war es auch mal etwas neues, nicht immer dasselbe Aufwärmen von Klischees.
Leider entpuppte sich die Idee als eine andere als ich vor dem Lesen vermutet hatte und sie traf nicht wirklich meinen Lesegeschmack.

Umsetzung:

Ich muss sagen, die Umsetzung war gut. Ich hatte ja mit einer anderen Idee gerechnet und leider wurde diese nicht umgesetzt, aber die Idee, die umgesetzt wurde, fand ich nicht schlech. Nur eben nicht mein Geschmack.

Figuren:

Bei den Figuren hat mich Ahern wieder herausgerissen. Sie sind so authentisch und ich konnte mich mit allen wirklich gut anfreunden. Die Guten, die Bösen und die Neutralen. Sie all sind irgendwie einzigartig und ich LIEBE einzigartige Menschen.

Plot-Entwicklung:

Im Nachhinein muss ich sagen, dass er mir schon irgendwie gefällt, auch wenn ich, wie bereits gesagt, mit einem anderen Plot gerechnet habe und daher erst einmal enttäuscht. war. Ein bisschen mehr dazu beim Tempo.

Tempo:

Hier liegt für mich der Hauptkritikpunkt. Ich habe einfach gar nicht mehr gewusst, wie viel Zeit seit Beginn des Buches vergangen war und ich muss auch sagen, ich mir manchmal einfach eine Plottwist gewünscht hätte, denn die bleiben eher aus.

Lesen:

Ich habe einfach ewig für das Buch gebraucht – ich habe es schon mal fast abgebrochen und dann doch wieder weitergelesen, weil ich es nicht ertrage, abgebrochene Bücher(metaphorisch und psychisch) herumstehen zu haben.

 

Fazit:

Ich konnte mich mit dem Buch einfach irgendwie nicht anfreunden, es hatte nicht die richtige Atmosphäre zustande bringen können, und ich wurde nicht richtig warm mit ihm. Es hat durchaus seine positiven Seiten, wie die Charaktere und auch der Plot ist an sich nicht schlecht. Da ich aber mit einer ganz anderen Erwartung an dieses Buch herangegangen bin, konnte er mich aber nicht überzeugen.
Ich sehe durchaus die positiven Seiten, auch wenn es nicht viele sind, wie ich leider für mich feststellen muss.

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4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Kunterbuntes Tagebuch
    Nov 13, 2016 @ 09:48:24

    Leider werde ich, abgesehen von P.S. Ich liebe dich, mit keinem Buch der Autorin so richtig warm, kaum zu glauben, aber wahr. Liebe Grüße Steffi K.

    Gefällt mir

    Antwort

    • meerderwoerter
      Nov 13, 2016 @ 11:41:21

      Ich muss sagen, dass ich P.S. Ich liebe Dich nur als Film gesehen habe, aber ich werde es nicht lesen, weil mir das zuviel Romance ist. Bei Hundert Wörter hat mir irgendwie etwas gefehlt – vielleicht war es die Spannung, die nie wirklich groß für mich zu spüren war, vielleicht war es, weil ich, wie ich schon gesagt habe, irgendwie etwas anderes erwartet habe. Ich habe nämlich an eine Verschwörung oder ähnliches gedacht, da war der Klappentext sehr interpretierbar.
      Ja, irgendetwas hat mir gefehlt, ich weiß nur nicht genau was.

      Liebe Grüße,
      Valerie

      Gefällt 1 Person

      Antwort

  2. Nelly
    Nov 25, 2016 @ 13:52:35

    Hey Valerie,
    mir ging es mit „Hundert Namen“ ähnlich. Der Klappentext hat es mir total angetan, aber das Buch selbst hat mich doch etwas enttäuscht. Da kenne ich von der Autorin wahrlich bessere Bücher.
    Mir hat irgendwie die Spannung gefehlt. Sehr schade, wirklich

    Alles LIebe, Nelly

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    Antwort

    • meerderwoerter
      Nov 27, 2016 @ 13:03:08

      Liebe Nelly!

      Ich muss auch sagen, dass mir irgendwie die Spannung gefehlt hat, so der letzte Kick. Ich bin da einfach mit HP und Eragon zu sehr daran gewöhnt, dass es unvorhersehbare Wendungen gibt und eine Menge Spannung. Außerdem mag ich Romance nicht wirklich und das gab’s ja leider auch drinnen.

      Tja, hoffen wir auf bessere Bücher.

      Liebe Grüße,
      Valerie

      Gefällt mir

      Antwort

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