Rezension: Plötzlich Banshee

Wie ich zu dem Buch gekommen bin:

Das ist ein Lesexemplar vom Piper Verlag. Ich möchte mich dafür ganz herzlich beim Piper-Verlag bedanken. Ich mag ja e-books nicht sonderlich, aber wenn das Kontingent erschöpft ist – man nimmt, was man kriegen kann!

Erster Satz:

„Ich sprang hinter den drei Typen auf den unter uns vorbeifahrenden Zug.“

Zusatzinformationen:

Autorin: Nina McKay
Reihe: –
Preis: 15,00€ / 15,50€
Verlag: Piper
Genre: All Age Fantasy
ISBN: 978-3-492-70393-2
Seiten: 382 (Klappenbroschur 400 Seiten)

Klappentext:

Eine tollpatschige Todesfee und ihr Versuch, die Welt zu retten.

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?

Inhalt:

Den Klappentext finde ich perfekt – macht er nicht voll Lust auf’s Lesen? Ich verrate euch eins, er verrät nicht zu viel:) Gut finde ich, dass das Buch so unschuldig anfängt, und es dann immer düsterer wird, und man immer mehr hineinkommt in die Geschichte und Handlung. Detective Shane spielt eine wichtige Rolle, aber ebenso Clay, neben ein paar richtig coolen Figuren im Diner ihrer Freundin.

Bewertung:

Idee:

Die Idee finde ich interessant und mal einen guten Gegensatz zu Percy Jackson, der uns in die griechische Sagenwelt entführt. Hier bekommen wir es mit einer gehörigen Ladung Magie von der Insel zu tun. Und nein, ich meine nicht Großbrittannien, sondern Irland!
Abwechslung, die gut tut. (Ich konnte bisher in Percy Jackson nicht so reinfinden, das war hier definitiv nicht der Fall!) Dann wird die Fantasy-Komponente noch mit Krimielementen komponiert und das finde ich eine echt gute Mischung. (Und nein, darauf trinke ich keinen Weißwein, denn eine „Mischung“ ist ein gespritzter Weißwein hier in der Steiermark:) )

Umsetzung:

Die Idee hat viel Potenzial und das wurde, wie ich finde, gut umgesetzt. Es war die perfekte Mischung zwischen Mystery, Krimi und Fantasy. Der Leser wird langsam und sehr charmant, okay, manchmal auch weniger, in die Feen- und Elfenwelt Irlands entführt, auch die Wahl des Handlungsortes fand ich super, vor allem wenn man eben dann entdeckt, warum wir nicht in Irland sind, sondern mitten in Amerika!

Figuren:

Kommen wir nun zu den Stars des Buches: den Charakteren. Ich konnte mich mit Alana teils nicht so anfreunden, aber das liegt vielleicht auch einfach daran, dass ich lieber Fußball schaue als Stöckelschuhe. Mit ihren Entscheidungen war ich jedoch sehr einverstanden, was vielleicht auch daran liegt, dass wir fast gleich alt sind. Oh, sie hat irgendwie etwas von einer Gryffindor. (Und die mag ich ja sowieso gleich:) )
Clay ist in dieser Geschichte einfach nur das Baby, das ich beschützen will. Nicht weil er sich kindisch aufführt und sich ständig in Gefahr bringt, das Gegenteil ist nämlich der Fall, aber irgendwie setzt bei ihm mein Beschützerinstinkt ein. *Klauen weg*
Auch die anderen Charas mochte ich gerne, mit einer Ausnahme: Detective Dylan Shane ging mir sowas von auf die Nerven, ich kann den einfach gar nicht ab. Er hat etwas an sich, das lässt mich sehr vorsichtig werden.

Plot-Entwicklung:

Da kann ich’s kurz machen: Es baut sich immer mehr Spannung auf, bis sie sich in den letzten zwei oder drei Kapiteln in einem Krach entlädt. (Wären wir im Kino würde ich sagen: Ganz großes Kino)

Tempo:

Der Plot hat ein ganz schönes Tempo: In nur zwei Wochen wird hier Großes abgespult. Das stört aber nicht, sondern macht es nur umso besser, denn ich war immer wieder überrascht, wie schnell alles geht. Manche mögen meinen, dass es Alana doch mehr mitnehmen müsste, aber dem kann ich mich nicht anschließen. Sie ist eben tough, unsere Banshee.

Lesen:

Ich habe das Buch gelesen. Nicht außergewöhnlich schnell. Dann jedoch habe ich vorgestern Abend mir gedacht ich lese wieder weiter, und schwups, habe ich 200 Seiten in einer Nacht gelesen! Und ja, um drei in der Früh schlafen zu gehen macht echt müde 😉

Fazit:

Wie ich finde ein sehr gelungenes Buch, das ein Muss für Fantasy-Fans ist.

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