Rezension: Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Wie ich zu dem Buch gekommen bin:

Der Autor Michael Karner hat mich Mitte März angeschrieben, ob ich denn sein neues Werk rezensieren würde. Bei einem YA Fantasy Roman kann ich schlecht nein sagen, und jetzt erfahrt ihr, wie es mir gefallen hat.

 

Erster Satz:

Von Wachen verfolgt zu werden war nichts Außergewöhnliches, aber normalerweise traf dies erst ein, nachdem ich Zeit mit der Prinzessin verbrachte.

 

Zustzinformationen:

Autor: Michael Karner
Reihe: Standalone, mögicherweise Fortsetzung
Preis: 11,99€/3,99€ TB/e-book
Verlag: Independently published 30.April 2017
Genre: Young Adult, Fantasy
ISBN: 978-1520722610

 

Klappentext:

Die neue Fantasy mit Schwert & Magie, Schießpulver & Kung-Fu Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt. Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben. Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr. Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte. Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen…

Bewertung:

Idee:
Ich finde die Idee einmal sehr erfrischend, so ein ungleiches Trio auf eine „gemeinsame“ Reise zu schicken, und dabei immer wieder ein paar kleine versteckte Hinweise auf die echte Vergangenheit zu verstecken. Ich verrate jetzt einmal nicht zu viel, aber wenn man das Buch liest fällt das einem schon auf. Ich zum Beispiel habe so meine Vermutung wer in der echten Welt Venea als Vorbild gedient haben mag.

Umsetzung:
Die Umsetzung finde ich gut gelungen, denn ich habe mich sehr mitreißen lassen und das Buch teils echt verschlungen. Es ist eine High-Fantasy Welt meiner Meinung nach und da schlägt mein Herz sowieso schon automatisch höher. Die verschiedenen Völker mit unterschiedlichen Bräuchen und Religionen haben mich sehr stark an unsere eigene Welt erinnert.

Figuren:
Die Figuren bleiben sehr undurchsichtig, auch die Hauptcharaktere, aber das passt sehr gut zur allgemeinen Aufmachung, denn der Mönch Chauhan und der Monsterjäger Ducarte haben ja beide das gleiche Ziel, die Prinzessin und so verschweigen sie sich eher etwas, als dass sie übermäßig kooperieren. Die Prinzessin macht eine Wandlung hin von der doch etwas überheblichen Prinzessin hin zur Freundin durch. Es steckt doch ein bisschen an Entwicklung in den Figuren, aber die äußeren Umstände zwingen sie alle zur Vorsicht.

Plot-Entwicklung:
Damit kann ich auch gleich zur Plot-Entwicklung kommen, die auch viel Spannung enthält. Das Trio muss nämlich aus dem Palast fliehen, da sie verfolgt werden und reisen dann mit einem Höllentempo zur nächsten Stadt, wo sie aber auch nicht lange verweilen können, da sie das Spiel umdrehen und ihre Verfolger verfolgen müssen. Das war eine richtig spannende Stelle, wo sie ihre Verfolger überlistet haben, bevor sie in die Wüstenstadt kommen und dann schließlich weiter zur Hafenstadt reisen. Mit einem Schiff reisen sie weiter, stets ihrem Ziel entgegen, und oh, es wird verdammt brenzlig auf dem Schiff.
Was mir teilweise gefehlt hat war, dass ich einige Sachen besser erklärt bekommen hätte, da gibt es auf jeden Fall noch Stoff für einen zweiten Band finde ich.

Tempo:
Das Buch entwickelt sich von einer Verfolgungsjagd hin in eine andere spannungsgeladene Richtung, wodurch große Teile über das Tempo eher hoch ist. Sprichwörtlich und auch direkt, denn die sind mit der Kutsche ziemlich schnell unterwegs. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass es mir zu schnell sei, ich konnte alles gut mitverfolgen und hatte gleichzeitig nicht das Gefühl, dass es sich zieht.

 

Lesen:

Ich hab das Buch letzte Woche Montag zu lesen begonnen und neben der Uni leicht ausgelesen, man, das ging weg wie warme Semmeln.

 

Fazit:
Ein Buch das ich sehr gelungen finde, und noch genug Ausbaupotenzial für einen zweiten Teil hat. Man, die letzten 30 Seiten waren so was von aufregend!

Ich danke dem Autor für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Außerdem möchte ich euch daran erinnern, dass es ein Gewinnspiel zu dem Buch auf diesem Blog gibt.

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. sasapull
    Mai 09, 2017 @ 08:15:58

    Klingt super! 🙂

    Gefällt mir

    Antwort

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