Rezension: Golden Boy

Wie ich zu dem Buch gekommen bin:

Da ich mich schon länger mit der Thematik beschäftige, dachte ich mir ich lese mal ein belletristisches Werk dazu. Tja, und dann gab’s da so ein günstiges Angebot bei Rebuy, das ich nicht ausschlagen konnte.

 

Erster Satz:
My brother gets all As at school and is generally always nice to everybody.

 

Zusatzinformationen:
Autor: Abigail Tartellin
Reihe:
Seitenanzahl: 347
Preis: 24,99€/16,49€
Verlag: Atria Books
Genre: Young Adult, LGBTI, Zeitgenössisch
ISBN: 978-14767-0580-4

Klappentext:
The Walker family is good at keeping secrets from the world. They are even better at keeping them from each other.

Max Walker is a golden boy. Attractive, intelligent, and athletic, he’s the perfect son, the perfect friend, and the perfect crush for the girls in his schools. He’s even really nice to his little brother. Karen, Max’s mother, is a highly successful criminal lawyer, determined to maintain the façade of effortless excellence she has constructed through the years. Now that the boys are getting older, now that she won’t have as much control, she worries that the façade might soon begin to crumble. Adding to the tension, her husband, Steve, has chosen this moment to stand for election in parliament. The spotlight of the media is about to encircle their lives.
The Walkers are hiding something, you see. Max is special. Max is different. Max is intersex. When an enigmatic childhood friend named Hunter steps out of his past and abuses his trust in the worst possible way, Max is forced to consider the nature of his well-kept secret. Why won’t his parents talk about it? What else are they hiding from Max about his condition and from each other? The deeper Max goes, the more questions emerge about where it all leaves him and what the future holds, especially now that he’s starting to fall over heels for someone in his life. Will his friends accept him if he is no longer the Golden Boy? Will anyone ever want him – desire him – once they know? And the biggest of all, the question he has to look inside himself to answer: Who is Max Walker, really?
Written by twenty-five-year-old rising star Abigail Tarttelin, Golden Boy, is a novel you’ll read in one sitting but will never forget; at once a riveting tale of a family in crisis, a fascinating exploration of identity and a coming-of-age story like no other.

Bewertung:

Idee:
Da dies erst mein zweites belletristisches Buch zu dem Thema Intergeschlechtlichkeit ist, muss ich da schon mal Lob aussprechen. Denn man muss schon gezielt danach suchen, um Bücher dazu zu finden. Das ist einmal ein gutes Buch zu Repräsentation. Minorities rising!

Umsetzung:
Die Umsetzung gefällt mir sehr gut, da wird nichts aufgebauscht, nichts übertrieben, das ganze ist realistisch und könnte beim Nachbarn um die Ecke so stattfinden. Es ist einfach realistisch und ist auch ein guter Einstieg in das Themengebiet der Intergeschlechtlichkeit, weil es gut aufklärt.

Figuren:
Dadurch, dass der Plot aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, lernt man die einzelnen für die Handlung wichtigen Personen sehr gut kennen. So gibt es immer wieder Abwechslung, ohne, dass etwas ständig wiederholt wird oder man schon alles vor Max weiß. Mit Karen bin ich das ganze Buch über nicht warm geworden, aber dafür umso mehr mit Max‘ Vater. Tja, und auch die Mädels kommen in diesem Buch nicht zu kurz, ohne, dass es nur um Mädels geht. Und ja, so ein gewisses Mädel spielt dann noch eine wichtige Rolle im Plot.

Plot-Entwicklung:
Hier muss ich das erste Mal überhaupt auf diesem Blog eine Warnung rausgeben. Da in dem Buch auch eine detailierte Beschreibung einer Vergewaltigung vorkommt, muss ich euch warnen, von Seite 16 bis 20 vielleicht den Text auszulassen.
An sich finde ich aber den Plot sehr gut ausgearbeitet. Die Familie Walker ist wie jede andere, lebt in einer kleinen Stadt, und ist sehr beliebt. Niemand ahnt, welches Geheimnis sie verbergen. Ich finde, dass die einzelnen Komponenten der Handlung sehr gut zusammenspielen, vor allem, dass Steve in der Politik beschäftigt ist, bringt noch einmal Würze in die Handlung – auf mehr als eine Weise.
Es geht schlimm los, und dann hört es so schnell mit den Hiobsbotschaften nicht auf. Trotzdem verzweifelt man nicht, denn es gibt auch so einiges positives.

Tempo:
Ich hab das Buch in 4 Tagen ausgelesen, und das obwohl es auf Englisch ist und ich auch noch massig für die Uni zu tun hatte. Es ist ein echter Page-Turner. Fangt das Buch nicht an, wenn ihr noch etwas wichtiges zu tun habt. (Zum Beispiel am nächsten Tag eine Prüfung zu schreiben:) ) Das Buch ist ein richtiges Feuerwerk:)

Fazit:
Das Buch muss man gelesen haben. Es ist so aufregend, Max mit seinen 16 Jahren zu begleiten und ich denke, dass es so gut ist, weil es so realistisch ist. Es macht einem Hoffnung.
Kämpft weiter, meine Freund*innen!

 

 

Auf ein baldiges Wiedersehen!

Valerie

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